Ausbildung

Dr. Dr. Andreas H. Valentin

1980

Abitur Staatliches Gymnasium Dillingen / Saar   1980

Note: 1.3

Ehrenpreis der Deutschen Chemischen Industrie

Nov. 1984 - April 1985

Studium an der University of Pennsylvania, Philadelphia /USA

Dekan: Prof. Dr. Jan Lindhe

Resident in der Abteilung für Kieferchirurgie
Direktor: Prof. Dr. Quinn

Resident in der Abteilung für Parodontologie
Direktor: Prof. Dr. J. Seibert

1985

National Dental Board I -Amerikanisches Physikum
(University of Pennsylvania, Philadelphia, Pa. /USA)
Resultat war unter den ersten 5 % in den USA

1986

Deutsches Staatsexamen Zahnmedizin
Johannes Gutenberg Universität Mainz
Note: 1.3

 1986

Promotion zum Dr. med. dent.
Johannes Gutenberg Universität  Mainz

Abteilung für Kieferchirurgie der Johannes Gutenberg Universität Mainz
Direktor und Erstprüfer: Prof. Dr. Dr. H. Scheunemann
Zweiter Prüfer: Prof. Dr. Dr. P. Tetsch
Betreuer: Prof. Dr. Dr. W. Wagner

Thema 
"Tierexperimentelle Untersuchungen zur Biokompatibilität neuer Titanlegierungen."

Note:
magna cum laude

Forschungsprojekt:
Die Promotionsarbeit war Teil eines weitangelegten Forschungsprojektes. Basierend auf den fundamentalen Ergebnissen mit Titanimplantaten verschiedener Arbeitsgruppen (u.a. Prof. Dr. Branemark, Prof. Dr. Albrektsson, Prof. Dr. L. Sennerby und andere) an der Sahlgren University of Gothenburg, wurde die vorliegende Arbeit von der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) unterstützt. Ein großes Schwerpunktzentrum war die Johannes Gutenberg Universität in Mainz. Das Programm dauerte 5 Jahre und trug wesentlich zum Verständnis der enossalen Biokompatibilität von Titan und seinen Legierungen bei.

Zusammenfassung:
Im Rahmen einer kontrollierten tierexperimentellen Studie an Ratten wurden drei neuartige Titanlegierungen auf ihre Osseointegrationsfähigkeit untersucht. Reines Titan, TI6Al4V und TI5Al2.5Fe zeigten hierbei vergleichbare histomorphometrische Resultate nach einer Liegezeit von  2, 3 und 4 Monaten. Basierend auf den Arbeiten von Branemark, Albrektsson und Mitarbeitern waren dies bedeutende Ergebnisse, zumal zu dieser Zeit auch Aluminiumoxidkeramik als Implanattwerkstoff in ernsthafter Diskussion war. Es konnte gezeigt werden, dass die oberflächenchemischen Eigenschaften keinen signifikanten Effekt auf die quantitative und qualitative Knochenneubildung hatten. Andererseits wurde dargelegt, dass beide Titanlegierungen für die industrielle Fertigung dünnerer und grazilerer Implantate verwendet werden konnten. Dies hatte eine deutliche Indikationserweiterung von enossalen Implanaten zur Folge. 

1987

National Dental Board II und US-Amerikanisches Staatsexamen
University of Chicago, Ill. / USA

Note 96 % (unter den ersten  5 % in den USA)

1987 - 1990

Spezialisierung in Oralchirurgie
Private Praxis für Oralchirurgie & Kieferchirurgie
Dr. Dr. Dr. Ch. Foitzik   Darmstadt / Germany

Verantwortlickeiten: 
1.    Verwaltung und Betreuung implantologischer Fälle
2.    Vorbereitung von Vorlesungen und Publikationen
3.    Planung und Diagnostik komplexer implantologischer Fälle
4.    Fortbildung niedergelassener Praktiker

1990

Fachzahnarzt für Oralchirurgie

Johann Wolfgang Goethe Universität, Frankfurt
Abtlg. Kieferchirurgie
Leiter: Prof. Dr. Dr. Frenkel

1988 - 1990

Studium der Biologie, Humangenetik und  Anthropologie
Johann Wolfgang Goethe Universität, Frankfurt

Fachbereich Biologie und Humangenetik
Leiter: Prof. Dr. Dr. R. Protsch von Zieten
Dekan: Prof. Dr. H. Zimmermann
2. Prüfer: Prof. Dr. W. H. Arnold

1990

Promotion in Biologie und  Humangenetik

Johann Wolfgang Goethe Universität, Frankfurt
Fachbereich Biologie und Humangenetik
Head: Prof. Dr. Dr. R. Protsch von Zieten

Topic:
Stomatologische, gnathometrische und kaufunktionelle Untersuchungen
an Merowingerschädeln des 5.-8. Jahrhunderts nach Christus aus Süddeutschland

Grade:
magna cum laude

Zusammenfassung:
Im Rahmen einer anatomischen und epidemiologischen Studie wurden frühmittelaterliche Crania klinisch und radiologisch untersucht. Die Schädel wurden mit modernen zahnärztlichen und funktionellen Hilfsmitteln calibriert, um den Einfluß von Ernährung, Karies und Parodontalerkrankungen auf die Entwicklung der Mittelgesichtsanatomie zu evaluieren.  Es zeigte sich, dass die Ernährung als auch die frühzeitige Atrition der Zahnhartsubstanz und Zahnverlust die juvenile Entwicklung der carniofazialen Anatomie signifikant beeinflußt.  Ein neuer  Index für anthropologische und vergleichende anatomische Untersuchungen wurde entwickelt. Dieser Index erleichtert heute die kulturelle Klassifikation als auch die anthropolgische Einordnung humaner Funde.

1991

Private Praxis für Oralchirurgie und Ästhetischer Zahnheilkunde in Mannheim

Spezialisierung in Implantologie, Implantatprothetik, gesteuerter Gewebsregeneration, Knochenersatzmaterialien und ästhetischer Zahnheilkunde

Wissenschaftlicher Referent für verschiedene Implantatfirmen, wie z. B.  Dentsply Friadent, Implant Innovations, Straumann und  Geistlich Biomaterialien in Asien, Europa und den USA

Lehrtätigkeiten:

Implantologische Curricula für Praktiker
Life Operationen und Hands – on – Kurse weltweit

1998 - heute

Visiting Professor, Nippon Dental University Tokyo and Niigata, Japan

Fachbereich Kronen - und Brückenprothetik
Leiter: Prof. Dr. F. Watanabe

Verantwortlichkeiten:

  1. Schulung von  150 Studenten jährlich in Implantologie und Implantatprothetik
  2. Verwaltung und Einrichtung neuer Implantatprotokolle (z. B. Früh - und Sofortbelastungsprotokolle)
  3. Regulärer Unterricht anhand von Life - OP´s  für 20 Universitätszahnärzte in Oralchirurgie und augmentativer implantatchirurgie (Sinusbodenelevation, Bone Splitting, Membrantechniken)
  4. Koordination von Vorträgen für Universitätsfachpersonal und Studenten

1999 - heute

Gründungsmitglied und erster Vorsitzender des IZAK
(Interdisziplinärer Zahnärztlicher Arbeitskreis e.V.)

Dieser Qualitätszirkel ist eine zertifizierte Fortbildungsgemeinschaft, welche erstmals in Deutschland medizinische, naturwissenschaftliche und zahnmedizinische Fachdisziplinen in sich vereinigt hat.  Der Fokus des Study Clubs betrifft hauptsächlich die zahnärztliche Implantologie, die craniomandibuläre Dysfunktion (interdisziplinäre zahnärztliche Diagnose und Therapie) sowie die Endodontie. Unter der  Präsidentschaft  von Vis. Prof. Dr. Dr. Valentin werden diesbezüglich jährlich Repetitoria für die Fort - und Weiterbildung der Clubmitglieder angeboten (www.izak.de). Die Mitglieder verpflichten sich zu jährlichen Qualitätskontrollen ihrer Arbeit. Um diese Qualitätssicherung effektiv und nachvollziehbar gestalten zu können, wurde 2006 ein praxisbezogenes QM System nach den neuesten Richtlinien eingefürt. Daneben wurden auch Schulungen zu den neuen Hygienerichtlinien des RKI abgehalten.  In Zukunft wird von einer Vielzahl von Mitgliedern die ISO 9001 Zertifizierung des TÜV angestrebt. Im Außenverhältnis stellt der IZAK eine Kommunikationsplatform für niedergelassene Praktiker und Universitäten dar. In disem Zusammenhang werden regelmäßige Symposien veranstaltet (s.u.), um den Dialog von Praxis und Wissenschaft zu pflegen und zu intensivieren.

2003

Institut für Oralchirugie Mannheim  IFOM

Das Institut zeigt sich verantwortlich für die Fortbildungsprogramme und Forschungsaktivitäten (s.u.); regelmäßige Publikationen in verschiedenen Fachjournalen, Koordination von Auslandsreisen und Konferenzen. Es stellt ein Bindeglied zwischen der Praxis und dem IZAK dar.

2006

TÜV ISO Zertifizierung 
gem. DIN EN ISO 9001:2000 No 0 100 06 07 10

Aufgrund der neuen QM Richtlinien und Qualitätserfordernissen als auch RKI Hygienerichtlinien für die ambulante und stationäre Behandlung von Patienten wurde die TÜV Zertifizierung absolviert. Diese höchste Stufe der Qualitätssicherung bescheinigt unserer Klinik einen höchstmöglichen weltweit anerkannten Qualitätsstandard.

Unsere Zahnmedizinische Klinik ist die erste in Baden - Württemberg und eine der ersten in Deutschland, die alle diese Vorgaben und Richtlinien erfüllt.

2007

Zahnmedizinische Klinik Am Wasserturm (ZKW)

Unsere private Zahnklinik mit staatlicher Konzession nach § 30 GeWo ist eine der größten und modernsten ihrer Art in Deutschland. Sie integriert die zahnärztliche ambulante Praxis, die auch für kassenversicherte Patienten zugänglich ist, das Institut für Oralchirurgie IFOM und den klinischen Bereich mit chirurgischer Abteilung sowie einer Bettenstation mit 5 luxuriös eingerichteten "Wohlfühl - Apartments".

© Zahnmedizinische Klinik am Wasserturm, Mannheim