Allgemein
Die Generation 60 + hat ihre zahnmedizinische Prägung in einer Zeit erfahren, als Süßigkeiten interessanter waren als die Zahnbürste. Zähne wurden bei Beschwerden nicht behandelt, sondern einfach gezogen. Nun ist es Zeit, dieser Generation zu zeigen, wozu die moderne Zahnheilkunde in der Lage ist. Zahnverlust ist keine Sache des Alters. Je mehr man über die physiologischen Veränderungen im Alter weiß, umso mehr wird deutlich, dass die Natur für den Mund ähnlich wenig Veränderungen vorgesehen hat wie für die übrige Magen – Darm – Passage.
Die Besonderheit bei der zahnmedizinischen Behandlung von Senioren unterstrich schon die DMS IV, eine bundesweit repräsentative Studie zur Mundgesundheit, die die Zahnärzteorganisationen der Öffentlichkeit im November 2006 vorstellte. Wichtigster Punkt für die Generation 60 +: Erstmalig konnte ein Kariesrückgang bei den 65 bis 74 jährigen verzeichnet werden, allerdings sind die Zahnbetterkrankungen (Parodontitis) auf dem Vormarsch, die Zunahme betrug 23.7 %. 48% der Senioren leiden in Deutschland an einer mittelschweren, 39,8 % an einer schweren Parodontitis. Bei der o.g. Altersgruppe fehlen im Durchschnitt 14.2 Zähne . Ca. 40 % der älteren Bevölkerung haben Symptome einer cranio-mandibulären Dysfunktion (CMD).

