Soforthilfe bei Schmerzen in der Kau-, Nacken- und Rückenmuskulatur oder auch Bruxismus (z. B. Kissen mit Wasserfüllung, Aqualizer).
Zur Diagnostik und Therapie der CMD
Zusammenfassung
Krankheiten des Bewegungsapparates sind die häufigsten Krankheiten in der Bevölkerung. Funktionelle Störungen in einem Körpergebiet können sich durch muskuläre Kettenverschaltungen in andere Körperregionen verlagern und Schmerzen wie auch strukturelle Veränderungen verursachen. Ein Teil dieser Störungen haben ihren Ursprung im Kauapparat, in der Fehlstellung oder Verlagerung des Kiefers durch unsachgemäße zahnärztliche Behandlungen (besonders Prothetik, Kieferorthopädie) und durch Bruxismus (Pressen und Knirschen).Umgekehrt können Fehlfunktionen aus anderen Körperregionen sich auch in der Kopf-, Gesichts- und Kaumuskulatur und in den Kiefergelenken auswirken.
Merksätze:
1. Eine interdisziplinäre und eine ganzheitliche Betrachtungsweise ist
unabdingbar.
2. Vorbeugende Maßnahmen schon im Kindesalter ersparen späteres Leiden.
Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass Sie unsere Praxis mit dem „richtigen Biss“ verlassen, denn er beeinflusst Ihre Körperhaltung, Ihre Lebensqualität und den ganzen Körper positiv und hält Sie ein Leben lang „in bester Funktion“.
Zur Feststellung einer orthopädischen Fehlstatik wird heute das Zebris Stance Verfahren verwendet.
Zeigt sich eine Gewichtsdifferenz links und rechts, ist der Körperschwerpunkt zur einen Seite verschoben. Meist besteht eine Differenz bis zu fünf Kilogramm. Bei jedem fünften sind es 6-10 Kilogramm, bei jedem zehnten über 11 Kilogramm. Bei einer Differenz von mehr als 5 Kilogramm ist die Körperstatik erheblich beeinträchtigt, das heißt unkorrekt.
Unser computer- unterstütztes, diagnostisches Hilfsmittel auf Ultraschall-Basis ermöglicht eine Beurteilung des Funktionszustandes der Kiefergelenke und liefert die metrischen Daten mit einer Genauigkeit von 0,1 mm.
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Das Therapiekonzept der Zahnmedizinischen Klinik am Wasserturm:
Neben der klinischen und radiologischen Diagnostik ist der Einsatz opto-elektronischer Computer (sog. "para - okklusale Registrierung") zwingend notwendig um folgende Messungen durchzuführen:
1. eine Analyse der Kiefergelenkfunktion unter Einbeziehung der Okklusion
2. eine Messung der funktionellen Beweglichkeit des Kiefergelenkes
3. Auffindung der optimalen Bisslage
4. Programmierung der Messdaten für den Zahntechniker (Artikulatortechnik)
Von entscheidender therapeutischer und prognstischer Bedeutung ist die Frage, ob eine Diskusverlagerung vorliegt oder nicht. In erster Linie muss die Gelenkfunktion wieder hergestellt werden, und Massnahmen ergriffen werden, die eine Überlastung der Muskulatur (durch Knirschen und Pressen) vermeiden.









